Libor-Hypothek (Hypothekarzinsen-Lexikon)

 

Eine Libor-Hypothek ist eine Kombination aus einer fixen Bankmarge und dem Libor-Zinssatz. Der Libor ist der aktuelle Zinssatz, zu welchen sich die Bank kurzfristig gegenseitig Geld leihen. Libor ist die Abkürzung für „London Interbank Offered Rate“.

 

Vorteile der Libor Hypothek:

Die Anpassung des Hypothekenzinsen der Libor-Hypothek erfolgt in der Regel alle drei bis sechs Jahre, je nach vertraglicher Regelung, in einigen Fällen sogar alle zwölf Jahre. Die übliche Vertragslaufzeit der Libor-Hypothek beträgt drei bis fünf Jahre. Dadurch,  dass der Libor-Zinssatz am Marktpreis gebunden ist und die Marge der Bank dem Hypothek-Nehmer bekannt ist, besitzt die Libor-Hypothek eine sehr hohe Transparenz. Dennoch ist die Libor-Hypothek mit einigen Risiken verbunden: Marktzinsschwankungen wirken sich vor- wie auch nachteilig auf den Hypothekenzins aus.

Nachteile der Libor Hypothek:

Da niemand in die Zukunft schauen kann, selbst ausgewiesene Finanzexperten nicht, birgt die Libor-Hypothek einige Risiken. Zur genauen Zinsentwicklung können keine sichernen Prognosen gemacht werden. Im ungünstigen Fall kann dies hohe Kosten verursachen.

Verwendung der Libor Hypothek:

Es besteht jedoch die Möglichkeit, Zinsobergrenzen im Vertrag zu vereinbaren, damit starke Anstiege des Libor-Zinsatzes verhindert werden. Dies ist in der Regel jedoch mit hohen Kosten verbunden, die je nach Laufzeit und Höhe der Finanzierung berechnet werden.

Weitere Begriffserklärungen zum Thema Hypothek und Hypothekarzinsen finden Sie im Hypothekarzinsen-Lexikon.

Libor-Hypothek