News und Aktuelles zu Hypothekenzinsen in der Schweiz

Streit um verschärfte Hypotheken entspannt sich

Streit um verschärfte Hypotheken entspannt sich

Verschärfung der Hypothekenzinsen

Verschärfung der Hypothekenzinsen

Die Instanzen der Schweizer Finanzregulierung gehen schwer mit dem angespannten Immobilienmarkt. Die Nationalbank und auch Finma erhöhen daher kontinuierlich den Druck auf Banken und andere Institutionen, um eine reserviertere Vergabe von Hypotheken und Hypothekarkrediten im Schweizer Hypothekenmarkt zu erreichen. Durch die geforderte Selbstregulierung erkalteten die Gespräche zwischen Nationalbank und Finma auf der einen und der Bankiervereinigung auf der anderen.

Wiederaufnahme der Gespräche zur Hypothekenvergabe

Finma-Chef Mark Branson erklärte jedoch im Zuge eines öffentlichen Auftritts im Nebenthema, dass es zu einer Wiederaufnahme der Gespräche mit den Fabulous Four der Hypotheken-Grossbanken, namentlich der UBS, der Züricher Kantonalbank, der Credit Suisse und der Raiffeisen gekommen ist und der Verwaltungsrat der Bankiersvereinigung hat das Thema der verschärften Selbstregulierung noch vor der mehr oder weniger verdienten Sommerpause auf die Agenda gesetzt.

Die zu diskutierende Verschärfung sei aber, wie im Vorfeld verienzelt zu entnehmen war, merklich abgeschwächt worden. Die Prämisse der Finma, einen kalkulatorischen Zins in Zusammenhang mit der Amortisierung einzuführen, wurden verworfen, da die Vorschläge für die Banken nicht hinnehmbar waren. Anders jedoch die Regelung, dass eine zweite Hypothek innert 15 statt wie bisher 20 Jahren muss. Dies scheint ein Entgegenkommen der Banken darzustellen, da hier bereits die Bereitschaft zur Akzeptanz signalisiert worden sei.

Allerdings ist zu erwarten, dass dies der Finma wohl nicht reichen sollte. Die Regelung sei wirkungslos, sofern die Banken eine strikte Einforderung der Amortisierung nicht umsetzen würden. Wichtig sei hier eine regelmässige Amortisierung.

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